Projektzeit

Nicht das Konsumieren von vorgefertigten Inhalten, sondern die eigenverantwortliche Auseinandersetzung mit selbst bestimmten Themen ist das Ziel unserer Projektzeit. In der Projektzeit erwerben die SchülerInnen eine Vielfalt an methodischen Fertigkeiten: Eigene Forscherfragen entwickeln, Probleme erkennen und Lösungsstrategien erarbeiten, im Team lernen, Präsentationstechniken. Kooperationsbereitschaft und die Fähigkeit Kompromisse einzugehen, Kritik konstruktiv zu erfahren und den Dialog mit den Mitschülern aufrechtzuerhalten erfordern enorme personale Kompetenzen, die Selbstreflexion und Selbstwertgefühl steigern.

Projektzeit findet im Klassenteam statt und wird i.d.R. von einem Tutor betreut. Die Oberthemen aus den Fächern Gesellschaftslehre und Naturwissenschaften sind so gehalten, dass jeder Schüler individuelle, an seinen Interessen orientierte Schwerpunktthemen entwickeln kann. Immer stärker binden wir Ziele der „global goals“ mit ein. Anhand der SchülerInneninteressen bilden sich die Teams. Ein Aktionsplan in Form eines Portfolios begleitet sie in den Erarbeitungsphasen. So wissen alle Teammitglieder zu jeder Zeit, wer was wann bearbeitet. Diese Arbeitsweise verstärkt das Wir-Gefühl, fördert die Verantwortung jedes Einzelnen für die Gruppe und trägt so zum Gelingen des Projektes bei.

Jedes Projekt gliedert sich dabei in folgende Phasen:

In Meilensteinsitzungen wird der Arbeitsprozess regelmäßig reflektiert und es wird besprochen, ob ein vorher verabredeter Arbeitsstand (z.B. Abschluss der Themenfindung, Stand der Recherche, Entscheidung zur Präsentationsform) erreicht worden ist. Während der Projektzeit nutzen die SchülerInnen auch außerschulische Lernorte, z.B. um Experten zu befragen, Informationen und Material zu sammeln, Versuche, Befragungen, Experimente oder Beobachtungen durchzuführen.

Bei den Präsentationen der Arbeitsergebnisse stehen die lobende Feedback-Kultur, sachliche Kritik, der Ausbau der Präsentationsfähigkeiten und die Wertschätzung im Vordergrund.